Fotoreise Namibia Süden Traumlandschaften - fotoevents

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Fotoreise Namibia Süden Traumlandschaften

Fotoreise Namibia Süden - Traumlandschaften

Fr 3. - Do 23. August 2018 (21 Tage)

Exklusive Fototour Namibia – Süden
im August 2018 mit Walter Gauch
 
Schwerpunkt Fotografie von Traumlandschaften
 

 

3. August 2018: Flug von Europa nach Namibia
 
4. August: Ankunft in Windhoek
Ankunft am Windhoek International Airport. Dort werden wir von unserem Tourguide abgeholt und fahren für zirka 30 Minuten durch typisches Farmland zu unserer ersten Unterkunft nach Windhoek. Von der Lodge aus haben wir eine traumhafte Aussicht auf die Auas Berge und die Hügel rund um die Hauptstadt Namibias. Kurze Stadtbesichtigung.
River Crossing Lodge
 
5. + 6. August: Fahrt zur Kalahari Halbwüste
Via Rehoboth und Kalkrand fahren wir zur Kalahari Halbwüste. Unterwegs faszinieren die vielen baumbewachsenen Granithügel und Berge. Granit ist vor Jahrmillionen entstanden, als aus dem Erdinneren heisse Magmamassen hochstiessen und unter der Erdoberfläche erstarrten. Die Granithügel und Berge sieht man heute, da mit der Erosion durch Wasser und Wind die weicheren Erdschichten abgetragen wurden. Bei Kalkrand fahren wir ostwärts Richtung Kalahari. Die Gegend wechselt von Savanne zum roten Dünensand dieser Halbwüste. Diese Landschaften mit den kilometerlangen roten kleinen Längsdünen sind wunderschön. Die roten Sanderhebungen sind leicht bewachsen mit Buschmanngras und einzelnen Kameldornbäumen. Einzigartige Fotosujets! Auf Pirschfahrten im eigenen privaten und offenen 4x4 Lodgesafarifahrzeug sehen wir nebst vielen Tieren wie Springböcke, Oryx Antilopen, Straussen und Giraffen auch die riesigen Gemeinschafts-webervogelnester, wo bis zu 400 Vögel nesten. Den Sonnenuntergang geniessen wir mit einem Drink auf einer der von der tief stehenden Sonne rot erleuchteten Längsdüne.
Intu Afrika Camelthorn Lodge
 
7. August: Köcherbaumwald
Fahrt südwärts bis kurz vor Keetmanshoop, wo wir im Quivertree Tree Forest Camp übernachten. Diese Unterkunft ist etwas einfach, dafür sind die Fotomöglichkeiten einmalig. Es ist eine der grossen Attraktionen im Süden Namibias. Hier steht die grösste Ansammlung von Köcherbäumen deren Äste von den Buschmännern bis vor kurzem als Köcher genutzt wurden. Wenn der Baum abgestorben war, wurden die losen trockenen Fasern der Äste herausgenommen und die Pfeile, mit denen sie jagten, hineingesteckt. Ganz in der Nähe befindet sich auch der „Spielplatz der Riesen“ (Giant’s Play Ground). Das sind uralte vulkanische Gesteinsformationen, die jeden Betrachter in eine faszinierende Fantasiewelt versetzen. Unglaublich wie diese von Wind und Wetter abgeschliffenen Felsbrocken aufeinander getürmt sind.
Quivertree Forest Camp
 
8. + 9. August: Fisch Fluss Canyon
Der Fischfluss Canyon ist der zweitgrösste Canyon der Welt. Wie eine Schlange windet sich das Wasser in der Regenzeit durch eine graubraune Felslandschaft. Dem gar nicht wild und eher harmlos anmutenden Fluss ist solch eine Erosionskraft eigentlich gar nicht zuzutrauen. Und dennoch hat er dies im Laufe von Jahrmillionen geschafft. Ueber 161 Kilometer erstreckt sich der Fish River Canyon in Richtung Oranje Fluss, der die Grenze zu Südafrika bildet. Von verschiedenen Aussichtspunkten sehen wir in die über 500 Meter tiefe Schlucht.
Die Canyon Lodge liegt im Gondwana Canyon Park, nur 20 km vom Fischfluss entfernt. Die Bungalows sind liebevoll aus Natursteinen gebaut und mit Stroh bedeckt. Sie stehen versteckt zwischen riesigen Granitfelsen und bieten uns eine besondere Übernachtungsatmosphäre. Das Restaurant in seinem rustikalen Stil gehört zu jenen Plätzen, die man schlecht mit Worten beschreiben kann, sondern erleben muss. Bei untergehender Sonne am Horizont hinter dem Fisch River Canyon geniessen wir vor dem Nachtessen den  Sundowner auf dem nahegelegenen Hausfelsen der Lodge.
Canyon Lodge
 
10. August: Fahrt entlang des Oranje Flusses
Der Oranje Fluss bildet die Grenze zu Südafrika. Er führt das ganze Jahr über Wasser. Es ist faszinierend schön, wie der Fluss in der sonst sehr trockenen und ariden Gegend wie ein blaues Band zwischen Bergen und Sanddünen Richtung Atlantik fliesst. An dessen Ufer wird Luzerne, Melonen und auch Reben angepflanzt. Weiter geht die Fahrt westlich bis Rosh Pinah und von da nach Aus. Unsere heutige Unterkunft, das Desert Horse Inn liegt auf 1400 m inmitten der Ausberge, etwa 3 km westlich von Aus. Die Sicht über die unendlichen Flächen der Wüste ist unbeschreiblich schön. Falls wir Zeit haben, oder eventuell erst am nächsten Morgen früh, könnten wir das Museum in Aus besichtigen. Unweit der Lodge leben die berühmten „Wilden Pferde“ seit über 100 Jahren, dessen Ursprung immer noch nicht eindeutig ist. Im Informationszentrum wird auf vielen Tafeln die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt der Sukkulenten Karoo gezeigt.   
Klein Aus Vista, Desert Horse Inn
                                             
11. + 12. August: Kolmanskop – Lüderitz – Bogenfels im Diamantensperrgebiet
Kolmanskop kurz vor Lüderitz ist Namibias berühmteste Geisterstadt, die wir besichtigen werden. Beim Bau der Eisenbahnlinie im Jahre 1908 fand ein Arbeiter einen glitzernden Stein, der sich als Diamant herausstellte. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich diese Information und bewirkte einen Diamantenrausch, der viele Abenteurer in die Umgebung von Kolmanskop brachte. Ein Zentrum entstand mit Spital, Stromstation, Theater, Möbelfabrik und sogar ein grosses Schwimmbad mitten in der Wüste. Mehr als 1000 Personen lebten in Kolmanskop. Als nach dem 1. Weltkrieg die Diamantenpreise rasant fielen, wurde der Ort verlassen und zerfiel. Heute zeugen noch die mit Sand gefülten Häuser und ein Museum von dieser glorreichen Zeit. Inzwischen werden Diamanten wieder an der Küste und im Meer geschürft. Deshalb gilt ein breiter Küstenstreifen nördlich und südlich von Lüderitz als Diamanten Sperrgebiet.
In Lüderitz sind wir für 2 Nächte im Nest Hotel eingebucht, direkt am Atlantik. Am zweiten Tag unternehmen wir einen besonders interessanten Tagesausflug ins Sperrgebiet. Der erste Halt ist in Grillenthal, einer der ältesten Diamantengräberstädte Namibias. Wir erfahren viel über die Geschichte des Sperrgebietes und gelangen anschliessend tiefer in die eindrucksvolle Dünenwelt der südlichen Namib, wo wir viel über die Dünen und ihren Pflanzenbewuchs erfahren. Weiter geht es nach Pomona, einer der bekanntesten Minen-Geisterstädte, wo schon 1860 nach Erz gesucht wurde, lange bevor das Vorkommen von Diamanten bekannt wurde. Nach einem kleinen Mittagsbuffet mitten im Niemandsland geht es zum Bogenfels, wo wir uns längere Zeit aufhalten werden Dieser markante Fels kann ausführlich bestaunt werden. Ein kleiner Pfad führt hinunter zum Atlantik und ermöglicht bei schönem Wetter bezaubernde Fotomotive. Am Abend sind wir wieder zurück in Lüderitz.
Nest Hotel in Lüderitz

13 + 14. + 15. August: Wolwedans, Namib Rand Nature Reserve
Wir fahren via Aus zurück und nach Norden ins Namib Rand Nature Reserve. Unterwegs lassen uns die traumhaften Landschaften erahnen, was wir in den nächsten Tagen erleben werden. Das Namib Rand Nature Reserve ist ein Highlight für begeisterte Fotografen und Naturliebhaber. Mit Worten ist dies kaum zu beschreiben. Wir unternehmen Pirschfahrten über endlos scheinende Grasflächen, Sanddünen und entlang mystisch geformter Berformationen. Wir sehen auch Tiere wie Oryx Antilopen, Strausse und Springböcke, die in dieser ariden Wüstengegend zu überleben verstehen. Die Landschaften sind wunderschön in verschiedensten Farben und strahlen eine besondere Ruhe aus, die jeder Seele gut tut und abheben lässt.
Unsere Lodge liegt auf grossen roten Sanddünen. Es bleibt uns auch Zeit zum Ausruhen, die atemberaubenden Ausblicke auf die Dünen, die Wüstenebene und die näheren Berge in uns aufzunehmen und den Luxus dieser Lodge zu geniessen. Nachtessen jeweils nach einem Drink zum Sonnenuntergang entweder bei der Lodge oder nach einem kurzen 10-minütigen Spaziergang auf einer Düne. Der Sternenhimmel in der südlichen Hemisphäre ohne Fremdlichter ist mit seinen Millionen von Sternen besonders beieindruckend und die Milchstrasse ist beinahe zum Greifen nahe.
Wolwedans Dune Lodge
                         
16. + 17. August: Dead Vlei und die höchsten Dünen der Welt
Weiter geht die Fahrt nordwärts nach Sesriem. Unsere Lodge ist die einzige, die innerhalb des Parks liegt. Wir haben deshalb eine unglaubliche Aussicht auf das riesige Sandmeer mit den hohen Dünen. Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir noch heute den Sesriem Canyon besichtigen. Dieser ist geologisch sehr interessant, da man die verschiedenen Gesteinsschichten in dieser Schlucht erkennen kann.
Am zweiten Tag stehen wir schon vor Sonnenaufgang auf. Die Fahrt zum Sossusvlei erleben wir in einer faszinierenden Traumlandschaft. Da die Sonne nach Sonnenaufgang noch recht tief steht, schimmern die hohen Sanddünen auf der einen Seite golden, gelb und rötlich, sind aber auf der anderen Seite dunkel und schattig. Dadurch hebt sich der Dünengrat messerscharf ab. Wir wandern zum Sossusvlei und Deadvlei und haben anschließend vielleicht noch Lust den „Big Daddy“ zu besteigen? Es ist die höchste Sanddüne der Welt mit ca. 300 Metern Höhe und eine grosse Herausforderung! Das Dead Vlei ist ein Foto Highlight mit seinen vor hunderten Jahren abgestorbenen Kameldornbäumen. Es ist wohl das meist fotografierte Sujet in Namibia.
Zum Sonnenuntergang fahren wir vielleicht noch zur nahen Elim Düne, die zum Teil mit hohen Gräsern bewachsen ist (Fotoapparat nicht vergessen!)
 
18. + 19. August: Fahrt an die Atlantikküste
Es geht weiter über den südlichen Wendekreis zum Ghaub- und Kuiseb-Canyon und der zentralen Namib-Wüste zur Küstenstadt Swakopmund. Wir beziehen unsere Zimmer im Strandhotel, direkt am Meer gelegen und mit bester Aussicht auf den Atlantik.
Das Abendessen nehmen wir im Restaurant „The Tug“ ein, das ebenfalls direkt am Meer liegt und für sehr gutes Essen bekannt ist. Voll von all den heutigen Eindrücken werden wir bestimmt bestens schlafen, in der kühlen Nachtluft, wo wir nur das Rauschen des Atlantik hören.
Am zweiten Tag unternehmen wir einen weiteren spektakulären Tagesausflug “Meer- und Wüstenerlebnis kombiniert“. Zuerst erleben wir Hunderte von Robben hautnah bei einer Bootsfahrt mit dem Catamaran bei Walvis Bay. Aber auch Delphine und Pelikane werden wir sehen. Nach dem Picknick Lunch geht es weiter nach Sandwich Harbour. Wir stoppen bei der Lagune und bestaunen die Flamingos. Nach der Fahrt über das Kuisebfluss Delta und an den riesigen Salzpfannen vorbei versucht der Tourguide je nach Stand von Ebbe / Flut entlang der Meeresküste zu fahren. Wenn es nicht geht, erleben wir eine prickelnde Fahrt über die Dünen, die direkt zum Meer runter laufen. Viel Zeit bleibt zum Stoppen und Fotografieren. Sandwich Harbour selber ist eines der reichsten und einzigartigsten Feuchtgebiete des südlichen Afrikas, mit einer einmaligen Vogelwelt. Auf der Rückfahrt gegen Abend erleben wir die Flora und Fauna dieses Wüstengürtels: der endemische Nara Busch, die kleinen Tierwunder der Namib wie der durchsichtige Palmato Gecko, die tanzende Spinne, blinder Maulwurf und vielleicht auch Chameleon und Sandvipern.
Strandhotel in Swakopmund
 
20. August: Spitzkoppe
Wir nehmen Abschied vom Meer und fahren Richtung Usakos.  Von weitem sehen wir die majestätische Spitzkoppe, auch „Matterhorn Namibias“ genannt, welche 600 Meter aus der Ebene ragt. Unsere Lodge liegt am Fusse der Spitzkoppe inmitten bizarrer Felsformationen und rieisgen Granitkugeln. Traumhafte Fotomöglichkeiten. Bevor die Sonne untergeht, erglühen die Felsen ganz in rot. Vor lauter Fotosujets werden wir kaum Zeit für einen Drink zum Sonnenuntergang haben. Auch die Felsformation „Brücke“ ist unglaublich interessant für Fotografen und sowohl bei Sonnenaufgang wie auch zum Sonnenuntergang sehenswert.
Spitzkoppe Lodge
 
21. August: Wildreservat Okapuka
Bei Sonnenaufgang wollen wir nochmals eineige super Fotos in dieser einmaligen Gegend. Danach fahren wir nach Okahandja, wo wir den Holzschnitzereimarkt der Einheimischen besuchen können. Unsere Unterkunft, die Okapuka Ranch liegt 30 km nördlich Windhoek. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wildbeobachtungsfahrt, wo wir ausser Elefanten sehr viele Tiere typisch für Namibia sehen werden. Zurück geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen in Namibia, die Savanne und den Komfort einer schönen Lodge. Abends beim Nachtessen können wir feiern und nochmals all das wunderschöne Erlebte „revue passieren“ lassen.
Okapuka Ranch
 
22. August: Rückflug
Leider geht unser Namibia Urlaub zu Ende. Wir fahren nach Windhoek, wo wir noch ein paar Eindrücke von Namibias Hauptstadt mitnehmen. Windhoek ist eine moderne Stadt, wo es aber auch noch sehr viele alte ehrwürdige Bauten gibt, die an die deutsche Kolonialzeit vor hundert Jahren erinnern. Die Alte Feste, die 1890 angelegt wurde, ist das älteste Bauwerk der Stadt. In der Nähe ist der Tintenpalast, so genannt nach den zahllosen Erlässen und Berichten, die während der deutschen Kolonialzeit darin verfasst wurden. Einige Wolkenkratzer überragen eine blühende Stadt mit zirka 250'000 Einwohnern. Viele verschiedene ethnische Kulturen sind hier anzutreffen.
Anschließend Fahrt zum Flughafen, wo uns der Reiseleiter verabschiedet. Rückflug.
 
23. August: Ankunft in Europa
mit vielen wunderschönen Erinnerungen und einmaligen Fotos
 
Namibia Süden, Preis ab/bis Windhoek: 
Pro Person im Doppelzimmer: CHF 9'850.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 975.-
Die Reise findet ab mindestens 6 Teilnehmern statt. Buchungsstand aktuell: 3 Meldungen
Bei weniger Teilnehmern werden wir Ihnen ein Offerte vorschlagen.
Allfälligen besseren ZAR Kurs verrechnen wir nach unserer Zahlung nach Namibia, kalkuliert wurde mit dem Kurs von 12.
 
Im Preis inbegriffen:
Unterkünfte wie beschrieben, Vollpension (Frühstück, Mittag- und Abendessen), Aktivitäten wie beschrieben, Beglei­tung von professionellem Tourguide im 4x4 Landcruiser, Begleitung des Tourleaders Walter Gauch (professioneller Fotograf), Eintritte in Parks, eigenes Safarifahrzeug bei Pirschfahrten
 
Im Preis nicht inbegriffen:
Flug, Trinkgelder und Getränke (Wir helfen gerne bei der Flugbuchung)
 
Veranstalter und Organisator vor Ort:
Namibia Individual Travel Swakopmund, Namibia: www.nit.com.na
Franzpeter Ackermann, Swakopmund, Namibia, Tel. +264 64 40 20 78, Email: nit@mweb.com.na
Andrew Bassingthwaighte, Swakopmund, Namibia, Cell 081 1284 900, Email: andrew@nit.com.na
 
Anmeldung bis: Ende Mai 2018, findet statt, Anmeldungen noch möglich!


 
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